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Seilzugangstechniker arbeiten an schwer zugänglichen, exponierten Standorten, bei denen das Errichten eines Gerüstes oder der Einsatz eines Kranes nicht möglich oder zu teuer ist. Die dabei zur Anwendung kommenden Techniken entwickelten sich ursprünglich aus den bergsportlichen Abseil- und Klettertechniken. Mittlerweile haben sich die seilunterstützten Zugangs- und Positionierungsverfahren (SZP) zu einer ganz eigenen Sicherungsdisziplin entwickelt, die mit den Seiltechniken im Alpinsport kaum mehr Gemeinsamkeiten aufweisen. Seilzugangstechniker bzw. Höhenarbeiter positionieren sich mit einem Seilsystem am Arbeitsort und arbeiten dann dort im Seil hängend. Parallel hierzu wird immer ein Sicherungssystem eingerichtet und betrieben.

Aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen unterliegt die Arbeitsweise der Höhenarbeiter europaweit einer Vielzahl gesetzlicher Bestimmungen, die auf den Standards der modernen Arbeitssicherheit basieren. Die Voraussetzungen für die Qualifikation zum VDBS Seilzugangstechniker sind eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum staatl. geprüften Berg- und Skiführer oder der Status „Berg- und Skiführeraspirant“ sowie praktische Erfahrung als Höhenarbeiter.

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Leistungsspektrum eines Seilzugangstechnikers

  • Revisionsarbeiten in großer Höhe
  • Montagearbeiten in großer Höhe
  • Reparaturarbeiten in großer Höhe
  • Reinigungsarbeiten in großer Höhe
  • Felsräumung im steilen Gelände
  • Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen