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Unvergessliche Sonnenaufgänge, beste Aussichten und pure Freiheit –die Liste ließe sich unendlich fortführen. Doch zu einem guten Bergführer gehört viel mehr, als immer nur an der frischen Luft unterwegs zu sein.

Waren es anfangs vor allem junge Burschen, die sich ein Zubrot verdienten, zählt der staatlich geprüfte Berg- und Skiführer heute zu einer in Bayern und in den übrigen Alpenländern geschützten Berufsbezeichnung.

Wer sich so nennen will, muss erst eine dreijährige Ausbildung absolvieren und mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten in Fels, Eis und Mix-Gelände sowie auf Skiern überzeugen.

Selbst und ständig am Berg unterwegs

Bergromantik hat nur wenig Platz im Beruf eines Bergführers. Die Hochebenen sind sein Arbeitsplatz, wo er entweder als selbständiger Dienstleister oder für Alpin- und Bergschulen freiberuflich tätig ist. Während er früher vor allem im März und April auf Skitour bzw. im Juli und August auf hochalpinen Touren unterwegs war, kommt der hauptberuflich aktive Berg- und Skiführer mittlerweile auf rund 200 Einsatztage oder mehr im Jahr.

Rund 85 % davon verbringt er im Alpenraum. Die restliche Zeit arbeitet er als Trekkingführer oder Expeditionsleiter überall auf der Welt – von Patagonien bis zum Himalaya. Allein davon leben können allerdings nur die wenigsten, weshalb viele noch einem Hauptberuf nachgehen und die reine Bergführertätigkeit mit anderen Berufsfeldern kombinieren – sei es als Erlebnispädagoge, Mentalcoach oder Berater in der freien Wirtschaft.